Gehölzschnitt im Winter - Zeit für scharfe Schnitte!

Jetzt Scheren für den richtigen Gehölzschnitt im Frühjahr aussuchen und erste Maßnahmen durchführen! Auch im Winter können Gehölze geschnitten werden. Mit Ausnahme starker Frostperioden eignet sich der Nachwinter besonders für den Schnitt früh austreibender Gehölze. Auch der Schnitt von Frühjahrsblühern, den Sie vielleicht im letzten Jahr versäumt haben, kann jetzt noch durchgeführt werden. Forsythie (Forsythia x intermedia), Weigelie (Weigelia), Deutzie (Deutzia), Kolkwitzie (Kolkwitzia amabilis), Zierquitte (Chaenomeles), Ranunkelstrauch (Kerria japonica), Spierstrauch (Spiraea), Pfeifenstrauch (Philadelphus) und Blutjohannisbeeren (Ribes sanguineum) können durchaus ab Januar geschnitten werden.



Weil alle diese Gehölze starkwüchsig sind und dementsprechend viele Schnitte durchgeführt werden müssen, benötigen Sie eine Schere, die gut in der Hand liegt. WOLF-Garten wird Ihren individuellen Ansprüchen mit einer Auswahl an hochwertigen Qualitätsscheren gerecht. Unsere Experten entwickelten mit den »Comfort« Gartenscheren, je eine Amboss- und eine zweischneidige-Serie, in den Größen S (small), M (medium) und L (large). Ihr Vorteil ist die ergonomische Anpassung an die Handgröße. Sie wurde nicht nur durch einfache Variation der Grifflängen und durch unterschiedlich große Scherenköpfe erzielt. Auch der Hebelmechanismus wurde auf die jeweilige Scherengröße angepasst.

Perfekt abschneiden...
...mit der Amboss-Technik! Sie ermöglicht ein kraftsparendes, armschonendes Schneiden ohne "Schnittschlag". Bestens geeignet für den Schnitt von hartem oder abgestorbenem Holz (zum Beispiel: abgetragene Rosenstöcke). Diese Schneidtechnik kann auch zum Schneiden faseriger Materialien verwendet werden (zum Beispiel: Seil, Kokosstrick).
... mit der zweischneidigen Technik! Sie sorgt für präzisen, ansatzlosen Schnitt ohne Verletzung der Rinde. Für den Schnitt von jungem, grünem Holz sowie den Blumenschnitt besonders geeignet. Der schlanke Schneidkopf ermöglicht problemlos den Schnitt an schwer zugänglichen Stellen.

Bei sehr alten Sträuchern, deren Wuchskraft bereits nachlässt, empfiehlt sich ein Verjüngungs- oder Totalschnitt. Hier werden Sie eine kräftige Astschere für dickeres Holz benötigen. Der Schnitt muss glatt und sauber erfolgen, denn ausgerissene Wundränder sind Eintrittspforten für Krankheitserreger. Sollte doch einmal ein Unglück passiert sein, können Sie mit einem scharfen Gärtnermesser oder mit der Schere nachschneiden. Der Schnitt sollte noch vor dem Austrieb während der Winterruhe erfolgen. Sträucher, die alle 2 oder 3 Jahre einem Pflegeschnitt unterzogen werden, wachsen kräftig nach: Schnell ist der Blütenstrauch zu wuchtig und verkahlt von unten. Nach dem Schnitt sollten nur noch wenige Jungtriebe stehen bleiben. Sie bilden das neue Gerüst des Gehölzes. Auch sie sollten noch auf eine Länge von 30 cm eingekürzt werden. Es gibt allerdings Ausnahmen, die diese Behandlung nicht vertragen: Zu ihnen gehören einige Arten der Zwergmispel (Cotoneaster), der bekannte Goldregen (Laburnum) und die herrlich blühenden Zieräpfel (Malus-Arten) und Zierkirschen (Prunus-Arten und Sorten). Sie sterben nach einer radikalen Schnittbehandlung oftmals in großen Zweigpartien ab.